USA Westcoast 2018 – Ein Reisebericht Teil 3

Michael Mees

Michael Mees

Tag 9: Monterey – Die Perle am Highway No1

Jeder der den Highway No1 bereits bereist hat wird mir beipflichten, dass Monterey eine Kleinstadt ist die man auf seiner Reise auf der Küstenstraße besuchen muss. Monterey ist perfekt geeignet als 1. (von Norden kommend) oder letzter (von Süden kommend) Zwischenstopp. So sind auch wir bei unserer großen Reise 2014 zum ersten Mal in der kleinen Küstenstadt gelandet und haben uns in sie verliebt. Die einen mögen Old Fishermans Wharf, die anderen Lovers Point, wir haben uns in den Berwick Park verliebt. Dieser kleine Park ist eine kleine versteckte Oase zwischen dem Treiben auf der Canary Row und Lovers Point. Das mitunter ist auch der Grund warum wir bereits zum 3. Mal dort Rast gemacht haben.

Tag 10: San Francisco

Rund 2 Stunden nördlich von Monterey liegt San Francisco. Die “Hauptstadt der Bay Area ist einer der großen Tourismus Metropolen der USA. In diesem Jahr haben wir uns Bereiche der Stadt angesehen die wir in die beiden male davor nicht geschafft hatten. Dabei lies sich aber nicht vermeiden, dass wir auch zu bereits besuchten Punkten mussten.

 

Chinatown

Nachdem wir unsere Koffer aus dem Auto in unser Hostel gebracht hatten ging es in das wenige Meter entfernte Chinatown. Die Grant Street ist die Einkaufsstraße. Wenn Ihr Souvenirs zu günstigen Preisen sucht seid ihr hier genau richtig.

USA Westcoast 2018 – Ein Reisebericht Teil 3

Praxis Tipp: Wisst Ihr was Ihr wollt, geht die Straße komplett durch und vergleicht die Preise.
Am letzten Tag Eures Aufenthalts geht Ihr dann shoppen.

 

Haight – Ashbury

Haight-Ashbury – endlich im 3. Anlauf geschafft! Bisher sind wir nur mit dem Tour-Bus durchgefahren hatten aber keine Zeit zum aussteigen. In diesem Jahr hat uns der Muni Mobile Pass für $ 12 dort hin gebracht Dort angekommen fühlt und riecht den Duft des “Summer of Love” 😉 Scherz beiseite – Dieser Stadtteil ist bekannt für seine alternative Szene voller Künstler und Designer. So überrascht es nicht viele bunte Fassaden zu bewundern und Kleidung aus mehreren Epochen shoppen zu können.

 

The Castro

The Castro ist das wohl bunteste Viertel der Stadt und das ist nicht böse gemeint. Das LGBT Viertel ist ein echtes Erlebnis bei Tag und Nacht. An diesem Abend haben wir uns zum Abschluss des Tages entschieden etwas neues zu erleben was wir auch noch nicht geschafft hatten in den Jahren zuvor und was soll ich sagen, es hat sich gelohnt. Mehr über das Viertel gibt es weiter unten zum 2. Tag in SF.

ÖPNV Tipp: Der Muni Mobile Pass ist die günstigste Alternative in San Francisco von A nach B zu kommen. Für $ 5 bekommt man einen Tages-Pass zur Nutzung der Busse und Straßenbahnen innerhalb der Stadt. Für $ 12 könnt Ihr auch die weltberühmten Cable Cars fahren. Alles definitiv günstiger als parken!

Tag 11: Der 2. Tag in Foggy-City

Union Square

Auch am 2. Tag haben wir uns dafür entschieden das Auto im Parkhaus bis zum Abend stehen zu lassen und sind mit dem Bus zum Union Square gefahren. Der große Platz bietet drum herum viele große Geschäfte und interessante Kleinigkeiten, die ich auf Foto festhalten musste.

 

Fisherman’s Wharf

Der berühmte “Fisherman’s Wharf of San Francisco” bietet eine Vielzahl touristischer Attraktionen, die wir uns in diesem Jahr nur im Vorbeigehen angesehen und Fotografiert haben.

 

Pier 39

Touristisch gesehen der “Santa Monica Pier von San Francisco”. Hier gibt es eine Menge Läden in den man sehr schnell, sehr viel Geld lassen kann. Aber auch eine super Aussicht auf die Bucht, die Bay Bridge und Alcatraz Island, sowie die weltberühmten Seelöwen, die sich am Pier sonnen.

 

The Castro

Wie bereits am Tag davor ging es zu The Castro. Zum einen wollten wir uns diesen Stadtteil einmal im hellen ansehen und zum anderen dem übertriebenen Tourismus entfliehen.
Neben dem Castro Theater gibt es hier viele kleine Läden, die man einfach gesehen haben sollte. Hier ist wirklich für jeden etwas dabei. Auch Film-Fans kommen hier auf ihre Kosten, denn auch in diesem Stadtteil wurden einige Filme und Serien gedreht. Wenn man im Castro ist sollten man auf jeden Fall den Shop der Human Rights Campaign besuchen. Im Obergeschoss des Gebäudes wurde unter anderem der Biografie-Film “Milk” und um den Politiker Harvey Milk gedreht. Im Übrigen war dies auch der Original Kamera Laden von Harvey Milk.

 

Crissy Field

Crissy Field ist einer der Aussichtspunkte von dem aus man sowohl die berühmteste Brücke der Stadt als auch die Stadt fotografieren kann. Steht man am Strand liegt auf der linken Seite die Golden Gate Bridge und auf der rechten Seite die Skyline der Stadt.
Wenn man sich auf eines genau so verlassen kann wie die teuren Parkgebühren ist es der Nebel ;-). Der hat uns in diesem Jahr leider ein Strich durch die Rechnung gemacht, aber auch mit Nebel haben die Fotos eine ganz besondere Wirkung.

 

Mile Rock Beach

Ok, eigentlich wollten wir ja zum Miles End Labyrinth nur Google Maps hat uns hier im Stich gelassen… Trotzdem ist der Mile Rock Beach außergewöhnlich in seiner Art. Nur schade, dass dieses Jahr das Wetter nicht ganz mitgespielt und uns so die Aussicht auf das Golden Gate versperrt hat.

 

Twin Peeks & Alamo Square @ Night

Wer tolle Nachtaufnahmen von San Francisco haben möchte kommt an Twin Peeks nicht vorbei. Von hier aus hat man bei gutem Wetter einen genialen Blick über die Stadt und ihre beiden berühmtesten Brücken.
Auch in der Nacht und bekannt für atemberaubende Aufnahmen im dunkeln ist der Alamo Square mit den Painted Ladys. Geht man den Hügel im Park nach oben erhält man sehr schöne Fotos von den Painted Ladys und der Skyline der Stadt im Hintergrund. Ein sehr tolles Kontrast-Bild zwischen Damals und Heute.
Sagte ich schon, dass in diesem Jahr das Wetter für Nachtaufnahmen nicht so toll war?

Tag 12: Der letzte Tag in San Francisco

Coit Tower

Direkt nach Check Out im Hotel ging es zum nicht weit entfernten Coit Tower auf dem Telegraph Hill. Der 64 Meter hohe, von Arthur Brown Jr. und Henry Howard 1933 erbaute Turm thront auf einer der vielen Hügel von San Francisco. Leider hatten wir keine Zeit mehr nach oben zu gehen, konnten es aber nicht lassen doch ein paar Fotos zu machen.

 

Mission Dolores Park

Der Mission Dolores Park im Mission District ist meiner Meinung nach schönsten Parks in San Francisco. Neben den großen Wiesen und schön angelegten Palmen-Beeten gibt es hier einen atemberaubenden Blick auf die Skyline von San Francisco.

 

Ocean Beach, Beach House & Sutro Baths

Auf dem Weg über das Golden Gate nach Reno, ging es nun zu einem weiteren kleinen Zwischenstopp, bevor wir San Francisco verließen. Der Ocean Beach im Süden von San Francisco. Dieser endlos wirkende Sandstrand am Great Highway ist vor allem bei Surfern sehr beliebt. Auch Filme und Serien wurden zwischen Strand, dem Cliff House und Sutro Baths gedreht.

Leider hat sich zu diesem Zeitpunkt meine Speicherkarte in der Kamera verabschiedet. Die Folgenden Fotos sind leider nur Schnappschüsse und von der Qualität nicht wie gewohnt 🙁 .

 

Die Schattenseiten der Stadt:

Eigentlich ist San Francisco meine Traum-Stadt, aber nach den Erlebnissen in diesem Jahr nur eigentlich. Warum? Die teuersten Parkplätze in den USA gibt es in San Francisco und das ist nicht übertrieben. Kurz parken, oder ungeschützt am Straßenrand parken (bei den aktuell gestiegenen Einbrüchen in Fahrzeuge keine gute Idee mehr) ok, wenn man kein Auto braucht und es für rund 12-16 Stunden in der Garage stehen lässt sind mal schnell $ 40 bis $ 60 weg! Für das nächste Mal wissen wir: “SF zu Beginn oder Ende der Reise, ohne Auto, nur mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Oder alternativ ein teures Hotel mit Parkplätzen”. Apropos Hotels, auch diese sind sündhaft teuer und das sogar in der Nebensaison. Ein weiterer Punkt ist die immer schlimmer werdende Touristik Industrie. Man fühlt sich in den touristisch geprägten Gegenden wie eine Sau auf dem Weg zur Schlachtbank. Vor jedem Geschäft steht jemand und bedrängt einen hinein zu kommen und ist man erst drin wird man so lange vollgequatscht bis man entweder fluchtartig das Geschäft verlässt oder etwas kauft. Ich habe mich für das erstere entschieden und nur dort etwas gekauft wo man nicht bedrängt wurde.

Parkhaus Tipp: Wer ein relativ günstiges und bewachtes Parkhaus in der Nähe von Chinatown sucht sollte sich einmal Die "North Beach Garage" in der Vallejo Street, ganz in der Nähe einer Polizei Station ansehen. Hier parkt man 12 Stunden für $ 30 und 24 Stunden für max. $ 36.

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